Energie ist unser Antrieb

Wo wären wir heute, wenn der Neandertaler in seiner Höhle nicht so gefroren hätte? Wenn ein cleverer, weit entfernter Vorfahr seine Angst vor der Hitze nicht überwunden und gelernt hätte, das Feuer zu zähmen?

Von der Antike über das Mittelalter bis zum Beginn der Neuzeit hat sich relativ wenig getan. Wind- und Wasserkraft waren neben dem Feuer die Energien, die den Menschen unterstützten. Das änderte sich schlagartig mit der Erfindung der Dampfmaschine. 1712 wurde sie von Thomas Newcomen konstruiert und diente zur Abpumpung von Wasser in einem Bergwerk. Der Siegeszug dieser Maschinen war nicht aufzuhalten und ermöglichte den Menschen eine leistungssteigernde Entwicklung in der Produktion. Man war nicht mehr an geografische Gegebenheiten, wie zum Beispiel Flussläufe, gebunden. Dieses Zeitalter wurde um 1850 durch die Gründerzeit abgelöst. Sie brachte Eisenbahn und Dampfschiffe als effektive Transportmittel hervor und bescherte der Industrie günstigen Stahl. Die Industrialisierung entwickelte sich in immer größeren Schritten. Elektrotechnik und Maschinenbau prägten zu Beginn des 20ten Jahrhunderts die Fabriken und verhalfen zu Fließbandarbeit und höherer Qualität.
Es wurden immer neue Produkte entwickelt und damit eine Vielfalt geschaffen, die über den Bedarf hinaus ging. Das automobile Zeitalter wurde 1950 eingeläutet und Erdöl und Erdgas wurden als Energieträger immer wichtiger. Das „Schwarze Gold“ ist seitdem ein wichtiger Grundstoff für unsere gesamte Industrie.

Aktuell befinden wir uns im Kommunikations- und Informationszeitalter. Unaufhaltsam steigt die Nachfrage an Energie. Hiermit beginnen neue Herausforderungen, wie Umweltschutz und Gesundheit.
Ganz offensichtlich » wir Menschen haben uns stets mit neuen Möglichkeiten der Energiegewinnung und -nutzung beschäftigt und diese kontinuierlich vorangetrieben.

Wo führt dies in den nächsten Jahren hin?
Welche Neuerungen werden uns auf eine neue Stufe heben?
Wir dürfen gespannt sein.